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| | Visual Kei ~ behind the scene | |
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MaliciousHarlequin Kagiri nai


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 | Thema: Visual Kei ~ behind the scene Fr 05 Nov 2010, 20:00 | |
| Ein kleiner, und vielleicht interessanter, Blick hinter die Kulissen der Visual Kei Industrie ist mir kürzlich in Form eines Interviews (2008) mit einem ehemaligen Mitarbeiter eines in den 90er Jahren ziemlich bekannten Labels, untergekommen. Beleuchtet werden dabei sowohl Aufbau, Verbindungen, Bandzusammenstellung etc. Ein kleiner Ausschnitt der Erklärung der Labels und ihrer Beziehungen untereinander: | Zitat: | Um den Eindruck eines Monopols zu vermeiden, teile man ein Label in, sagen wir, 10 kleine Labels (und diese evt. erneut) – jedes dieser kleinen Labels deckt dann eine eigene Nische ab – mit eigenem Design, Musik, Background, Einstellung, Klamotten etc. – welche sich den Fans viel besser als ein großes Label verkaufen lässt. Die Fans werden einem Label viel eher ihre Seele verkaufen, wenn sie denken es wäre "nur für sie" gemacht.
Ein weiterer Vorteil: durch die vielen kleinen Labels in verschiedenen Städten (oft geleitet durch ein Mitglied einer früher erfolgreichen Band aus der jeweiligen Gegend) wird eine Logistik die das "ganze Land" abdeckt aufgebaut. Zum Beispiel: ein kleines Label in einer Stadt wird ALLE Bands des Parent-Labels mit Publicity, Tourplanung, Belieferung der Geschäfte mit CDs usw. unterstützen, wenn diese Bands durch diese Stadt touren. |
Visual Kei 2010 Industry Basic Chart _________________ ~ Sanitarium ~
Zuletzt von MaliciousHarlequin am Mo 08 Nov 2010, 11:34 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Kyo Kamisama


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 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene So 07 Nov 2010, 16:17 | |
| Danke erst mal für das reinstellen. ich finde das wirklich interessant wie das so aufgeteilt wird. Denken konnte man sich es irgendwie das hinter ein Label ein größers steht, aber das das wirklich so ist hätte ich jetzt nicht gedacht XD ich finde das eben auch geschickt gemacht. So wie es auch schon im zitat erleutert wird, ist das eine ziemlich gute Marketingstrategie. |
|  | | MaliciousHarlequin Kagiri nai


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 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene So 07 Nov 2010, 16:32 | |
| Ich werd vielleicht nach und nach immer mal wieder Ausschnitte reinstellen - das ganze ist ein wenig lang, und muss ja auch erst überstetzt werden ^^;;;; _________________ ~ Sanitarium ~ |
|  | | Kyo Kamisama


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 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene So 07 Nov 2010, 17:20 | |
| Das wär echt genial von dir. Ich finde das Thema ziemlich interessant. und wenn die anderen ehrlich sind haben einige bestimmt mit sowas nicht gerechnet. Wie bist du drauf aufmerksam geworden? Nur durch das interview oder hat dich auch diese Frage beschäftigt wie mich. Ob hinter einen kleinen Label noch ein Größeres steht? |
|  | | MaliciousHarlequin Kagiri nai


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 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene Mo 08 Nov 2010, 11:33 | |
| | Kyo schrieb: | Das wär echt genial von dir.
Ich finde das Thema ziemlich interessant. und wenn die anderen ehrlich sind haben einige bestimmt mit sowas nicht gerechnet.
Wie bist du drauf aufmerksam geworden? Nur durch das interview oder hat dich auch diese Frage beschäftigt wie mich. Ob hinter einen kleinen Label noch ein Größeres steht? |
Ich hab mich eigentlich immer schon für die verschiedenen Labels interessiert und bin eigentlich zuerst hauptsächlich durch das oben verlinkte Bild auf das Interview aufmerksam geworden.
Ich hab inzwischen den Ausschnitt, aus dem der erste von mir gepostete Teil stammt, übersetzt, der quasi noch als Erklärung oder eine Art Vorwort zum eigentlichen Interview (in etwa 24 Seiten) steht:
Einleitung:
2008 interviewte ich Mr. SATOH (nicht sein wirklicher Name), der in den 90er Jahren für ein ziemlich bekanntes Visual Kei Label arbeitete.
Visual Kei ist eine Art Glam-Gothic-Rock-Zeug bei dem die Band zum Teil aussieht wie ein Weltraum Vampir der zugleich eine schwule französische Kabuki Gräfin ist.
Das hört sich jetzt besser an als es ist.
Persönlich, ist es das selbe das ich an diesem Genre mag wie bei Punk: die Fans: 15jährige Mädchen aus guten Familien, mit Designer Handtaschen, die sich während der Shows darum reißen ihrem Traummann zu beweisen, dass sie der "beste" Fan überhaupt sind..
Aber so abgedreht diese Mädchen auch sind, so sind sie doch Opfer der Fantasie, des Bildes das diese Bands projezieren. Zum Glück haben wir Mr. SATOH, der uns die düstere Wahrheit enthüllen wird. Jawohl, ich versuche Visual Fans zu desillusionieren. Ich nehme an, wenn du über diverse Links in Messageboards hierher gelangt bist, heulst du jetzt.
Während dem Interview werdet ihr viel über die Yakuza hören. Versteht es nicht falsch: die Visual Kei Industrie ist nicht mehr verseucht als jeder andere Teil der Entertainment Industrie in Japan. Das ist ok. Gerade WEIL die Visual-Kei Industrie so typisch ist, ist Visual Kei ein guter Weg um über die dunklen Seiten der japanischen Unterhaltungsindustrie im Allgemeinen zu lernen.
Bevor wir zum eigentlichen Interview kommen, werde ich Mr. SATOH einige Hintergrundinformationen erklären lassen, die für das Verständnis hilfreich sein könnten:
Geschichte des Visual Kei
glaube den Punkt kann ich mir sparen zu übersetzen?
Massen-Unterhaltungsindustrie 101
Tipp 1: Connections Connections sind wichtiger als Geld! (oder, vielleicht, sind sie Geld?) Johnny’s Jimusho (die größte Boy-Band Fabrik in Japan) ist vielleicht das berühmteste Beispiel für die Wichtigkeit von Connections: Wenn du eine Johnny’s Boy Band in deiner TV-Show hast, kannst du keine andere Boy Band dort haben. Wenn du eine Nicht-Johnny’s Band in deiner Show auftreten lässt, wird Johnny’s deine Show in Zukunft boykottieren (zum Teil nicht nur diese Show, sondern auch andere Medien Organe die derselben Parent-Company zugehörig sind).
Diese mafiösen Praktiken sind die Norm in der gesamten Unterhaltungsindustrie. Die Verbindungen zwischen Halbwelt(/Unterwelt?)-Größen und großen Tieren der Entertainment Branche ist der Grund warum Band A nur auf Kanal 1, aber niemals auf Kanal 2 spielen wird. […]
So wen kümmert es, ob die Bands im TV oder Radio eigentlich auch nur im entferntesten die sind, die die Fans hören wollen?
Tipp 2: Kontrolle jedes einzelnen Schrittes Die Idee der "totale Kontrolle" wird den Bands meistens freundlich verpackt in einem "wir bieten dir das Berühmtheits-Gesamtpaket auf dem Silbertablett, du musst dich an niemand sonst wenden" präsentiert.
Wenn die Band neue Klamotten braucht, wird die eigene Marke sie ausstatten. Sie braucht Presse und wir haben TV- und/oder Radio Shows. Wir haben außerdem exklusive Vereinbarungen mit einem Verlag, so dass alle unsere Bands in deren Magazinen erscheinen. CURE z.B. ist das Organ von Free Will, eines der letzten Relikte einer Zeit in der sich jede Plattenfirma noch ihr eigenes Magazin leistete.
Instrumente – alle großen Bands werden z.B. mit ESP (oder Fernandes) Gitarren ausgestattet, die die Bands einzigartig machen sollen.
Das Netz der Verbindungen zwischen verschiedenen Showbiz Companies, hinter den Kulissen alle vom selben Label kontrolliert, macht es möglich, Musiker, die keine Ahnung von der dahinterstehenden Industrie oder von Musik haben, zu engagieren. Und das macht die Musiker auch leicht zu kontrollieren – die japanischen Musiker sind für die Plattenfirmen (egal ob Visual, Pop, Rock, Rap, whatever) derart billig, dass sie es sich erlauben können, die zum Teil auch schlechtesten Platten "wie Scheiße an die Wand zu werfen um zu sehen was kleben bleibt" (sprich nach dem Try & Error Prinzip)..
Tipp 3: Du kannst nie genug Strohfirmen haben Um den Eindruck eines Monopols zu vermeiden, teile man ein Label in, sagen wir, 10 kleine Labels (und diese evt. erneut) – jedes dieser kleinen Labels deckt dann eine eigene Nische ab – mit eigenem Design, Musik, Background, Einstellung, Klamotten etc. – welche sich den Fans viel besser als ein großes Label verkaufen lässt. Die Fans werden einem Label viel eher ihre Seele verkaufen, wenn sie denken es wäre "nur für sie" gemacht.
Ein weiterer Vorteil: durch die vielen kleinen Labels in verschiedenen Städten (oft geleitet durch ein Mitglied einer früher erfolgreichen Band aus der jeweiligen Gegend) wird eine Logistik die das "ganze Land" abdeckt aufgebaut. Zum Beispiel: ein kleines Label in einer Stadt wird ALLE Bands des Parent-Labels mit Publicity, Tourplanung, Belieferung der Geschäfte mit CDs usw. unterstützen, wenn diese Bands durch diese Stadt touren._________________ ~ Sanitarium ~ |
|  | | Kyo Kamisama


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 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene Mo 08 Nov 2010, 14:56 | |
| Wow 24 Seiten O_O
Das mit den Tipp drei merkt man irgendwie. Das einige Band vollkommen unter der "Fuchtel" des Lables stehen. Man merkt auch welche Labels es sind, wenn man auch andere Bands von früher sieht. Die sich von bestimmten Leadern getrennt haben um neu anzufangen, da sie das nicht mehr so wollten wie er. Hoffe man kann mir folgen bei den letzten Satz ^^ Auch mit den Zeitschrieften ist eigentlich erkennbar. In bestimmten Zeitschrieften sieht man fast nur Bands eines Labels, wenn man sich damit befasst bei welchen Label welche Band unter Vertrag ist, bekommt man das mit. Ich kenn mich in den Bereich jetzt noch nicht gut aus, hab erst vor kurzen angefangen mich intensiv auch mit den ganzen Labels usw. auseinander zu setzten. Aber nehmen wir mal hier die Peach, dort sieht man meist auch nur Bands die auch bei Gan Shin unter Vertrag sind. Gut hab sie mir jetzt länger nicht mehr geholt aber wo ich das jetzt alles gelesen habe kam mir das als erstes im Sinn. Bitte bisschen nachsichtig sein wenn das totaler quatsch ist was ich da jetzt so von mir gegeben habe. Wie gesagt bin erst seit kurzen (2 Monate) drann mcih auch über dieses Thema Infos zu suchen usw. |
|  | | MaliciousHarlequin Kagiri nai


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 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene Mo 08 Nov 2010, 15:14 | |
| Viele der Dinge waren mir auch nicht bewusst und man muss sicher auch im Auge behalten, dass das Interview ja nur mit einer Person geführt wurde, über deren "Abschied" aus der Visual Szene man ja auch nichts weiß. Womöglich hat diese Person ja durchaus auch Grund nachträglich "nachzutreten".
Aber auf der anderen Seite ist es sicher nicht schlecht alles nur durch die "rosa Fan-Brille" zu sehen - zumindest wenn man sich mit mehr als nur 2 oder 3 Bands beschäftigen will und sich auch für Labels, Geschichte etc. interessiert. _________________ ~ Sanitarium ~ |
|  | | Kyo Kamisama


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 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene Mo 08 Nov 2010, 15:36 | |
| | MaliciousHarlequin schrieb: | Aber auf der anderen Seite ist es sicher nicht schlecht alles nur durch die "rosa Fan-Brille" zu sehen - zumindest wenn man sich mit mehr als nur 2 oder 3 Bands beschäftigen will und sich auch für Labels, Geschichte etc. interessiert. |
Da gebe ich dir Recht. Kenne auch einige die wirklich so denken wie oben beschrieben. Ich kenne ein Mädel (das wirklich in das Klischepasst) die steht auch total auf ein bestimmten Sänger und redet sich selber ein, das er irgendwann auf ein Konzert aufmerksam auf sie wird, weil sie ja was besonderes ist und sie dann zur Frau nimmt. Aber ihr das aus zu reden ist zwecklos. Ich hab ihr schon viel Argumente dafür gebracht das das nie sein wird. Aber darauf zählen anscheinden auch die Labels.
Bei mir ist es ja so, früher hab ich mich auch nur für zwei drei Bands interessiert, aber nach und nach kamen immer mehr Bands dazu. Jetzt ist es so das es eine Ewigkeit dauern würde sie alle auf zu zählen und ich müsste drei mal gen ob ich nicht doch noch eine Band vergessen habe. Und so kam ich auch dazu mich auch für die ganzen Label zu interessieren.
| MaliciousHarlequin schrieb: | | überleViele der Dinge waren mir auch nicht bewusst und man muss sicher auch im Auge behalten, dass das Interview ja nur mit einer Person geführt wurde, über deren "Abschied" aus der Visual Szene man ja auch nichts weiß. Womöglich hat diese Person ja durchaus auch Grund nachträglich "nachzutreten". |
Das weiß man eben nicht, das ist es. Aber man kann auch drauf spekulieren, das er das alles erzählt um noch mehr Werbung für Labels zu machen. Viele machen das ähnlich. Nehmen wir mal die Promis, ein Skandal und sie sind wieder Tage lang in Fernsehen und es wird wieder über sie gesprochen. (Dungelcamp z.B) |
|  | | jiban Tatsujin


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 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene Mi 08 Jun 2011, 18:04 | |
| Das ist doch schon alt... Ausserdem sou lang ist es nicht und wer englisch kann, da musst du dir nicht die Mühe machen.
Hier ist das Original auf englisch
Machs dir doch nicht so schwer und es den anderen nicht so spannend.
Weil das ist es beim Lesen sowieso schon |
|  | | Sealborn Kamisama


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 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene Mi 08 Jun 2011, 21:34 | |
| | jiban schrieb: | Das ist doch schon alt... Ausserdem sou lang ist es nicht und wer englisch kann, da musst du dir nicht die Mühe machen.
Hier ist das Original auf englisch
Machs dir doch nicht so schwer und es den anderen nicht so spannend.
Weil das ist es beim Lesen sowieso schon |
o__O....also ich fands eig gut dass marle des teilweiße übersetzt hat^^... englisch ist ja sowieso net jeder mächtig und eingermaßen konnte ich mir au vorstelln wie die j-rock-vk-industri abläuft... naja....ist au eig gut von dir des original reinzustelln:/....aber trotzdem hat mir die übersetzung geholfen:3 |
|  | | jiban Tatsujin


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 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene Mi 08 Jun 2011, 23:51 | |
| Ja, natürlich, für die, die nicht so gut englisch können, ist die Übersetztung sehr hilfreich, aber für die, die es interessiert, ist der Link doch praktischer, eben weil es zum Übersetzten recht viel ist und man das lieber Stück um Stück macht x3 War bloß gut gemeint ♥ |
|  | | yamiwosaite Tatsujin


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 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene Do 17 Nov 2011, 20:12 | |
| Jame ist jetzt eine Artikel-Serie am veröffentlichen. Sehr interessant!! Es gibt dort auch einen Artikel "Hinter den Kulissen" Unterthemen sind: - Flasche Vorstellungen von der Beliebtheit von Visual Kei - Fangemeinde und Hallengröße - Chartplatzierungen - Visual Kei als soziales Stigma - Die finanziellen Ausgaben eines Visual Kei-Künstlers - Überschreiten der Grenze zu den "Fans"
von "Fangemeinde und Hallengrösse"| Zitat: | | Für manche Bands bedeuten selbst 30 oder 40 Fans ein erfolgreiches Konzert. Laut Polina Kogan, einer Pressebauftragten von JaME, die lange in Tokyo gelebt hat, bekommen Bands, die in Hallen wie Urawa Narciss, Ikebukuro Cyber oder den HOLIDAY-Hallen auftreten, oft weniger als zehn Fans pro Konzert zusammen. Nicht selten besuchte sie Konzerte, auf denen einige Bands nur drei oder vier Fans hatten.5 |
von "Chartplatzierungen"
| Zitat: | | Oricon zufolge werden die Verkaufszahlen der verschiedenen Versionen einer solchen CD zusammengerechnet, als handle es sich um eine einzige CD. Wenn ein Album in vier verschiedenen Versionen erscheint, können also insgesamt mehr Exemplare verkauft werden, als wenn es nur in einer Version erscheint. CDs, die in vier verschiedenen Versionen erscheinen, erreichen auf diese Weise höhere Chartpositionen und erscheinen somit beliebter, als sie eigentlich sind.12 |
ganzer Artikel: jame-word globalisiertes-visual-kei-hinter-den-kulissen |
|  | | Ryoga Shoshinsha

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 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene Di 29 Nov 2011, 00:34 | |
| Das hört sich ja ganz nach dem Host Club Prinzip an. Die Bands machen ihre Fans abhängig und "nehmen sie dann aus". |
|  | | yamiwosaite Tatsujin


Anzahl der Beiträge: 334 Bewertungssystem: 13 Anmeldedatum: 04.02.11 Alter: 21 Ort: Schweiz
 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene Di 29 Nov 2011, 17:17 | |
| @Ryoga: Hast du den ganzen Artikel auf der JaMe Seite gelesen? Weshalb denkst du, dass die Fans abhängig gemacht/ausgenommen werden? Die Bands versuchen nur mit einfachen mitteln Geld zu verdienen. Es ist jedem selbst überlassen, was er kauft, welche Konzerte er besucht ect. |
|  | | Ryoga Shoshinsha

Anzahl der Beiträge: 35 Bewertungssystem: 1 Anmeldedatum: 05.11.11
 | Thema: Re: Visual Kei ~ behind the scene Mi 30 Nov 2011, 02:40 | |
| Ja habe ich mittlerweile und meine Vermutung hat sich in dem Artikel auch bestätigt http://www.jame-world.com/de/articles-79812-globalisiertes-visual-kei-ausschnitte-aus-interviews-mit-musikern.html
Milkjamjuice: Weil man mit Visual Kei auf schnellem Weg eine Kultgemeinde aufbauen und Fans anziehen kann, die viel Geld für die besagte Band ausgeben. Keine andere Fangemeinde ist so fanatisch und treu und deshalb dazu bereit, viel Geld und Zeit auf Bands oder Bandmitglieder zu verwenden. Viele Visual Kei Musiker sind entweder bereits Hosts oder wollen welche werden und haben ein Talent dafür, irgendeine "Möglichkeit" zu versprechen, was die Fans dazu bringt, mehr zu wollen. Diesen Fans wird dieses Versprechen angeboten und sie erhalten ein klein wenig mehr Aufmerksamkeit je mehr sie in die Band investieren. Erfolgreiche Visual Kei Musiker wissen wie man dieses Spiel spielt. Mach die Fans süchtig, befriedige sie... aber lass sie dann immer nach mehr hungern. Aber Geschäft ist Geschäft. Sich auf eine persönliche Beziehung mit Fans einzulassen kann oft katastrophale Folgen für diese Beziehung haben. Nummer eins, man freundet sich mit dem Fan an (negative Folge: der Fan investiert kein Geld mehr in die Band). Nummer zwei, der Fan wird deine feste Freundin (was das Ende einer Mitsu-Beziehung oder das Ende der Band bedeuten kann). Nummer drei, der Fan nimmt es dir übel (also ebenfalls kein Geld mehr). Also schrecken Bandmitglieder normalerweise davor zurück, "zu" vertraulich zu werden.
Eigentlich ne super Strategie, würde ich auch so machen. Das mit dem "Ausnehmen" war vielleicht etwas zu übertrieben formuliert, denn ich glaube schon, dass den Bands ihre Arbeit auch Spaß macht. Sonst würden sie ja kein Geld dafür investieren. Aber das wäre dann wohl auch der Grund warum bei den PSC Bands vertraglich geregelt ist, dass sie keine Freundin haben dürfen. Damit sie interessant bleiben und ihre Fans weiterträumen/weiterhoffen können und weiterhin Geld für sie ausgeben. |
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